Streit um "iX" mit Scheitern der Börsenfusion erledigt
Mit Erleichterung hat Verleger Christian Heise das Scheitern der Börsenfusionspläne zur Kenntnis genommen.
Mit Erleichterung hat Verleger Christian Heise das Scheitern der Börsenfusionspläne zur Kenntnis genommen. Der Name "iX" des Magazins für professionelle Informationstechnik aus dem Heise-Verlag war für das fusionierte Unternehmen aus Deutscher Börse und London Stock Exchange vorgesehen.
"Die Kollision mit unserer Marke iX hätte von Anfang an vermieden werden können", erklärte Heise, der stets darauf bestanden hatte, den Namen iX für die bereits seit zwölf Jahren erscheinende Computerzeitschrift zu behalten. "Nicht zuletzt die Tatsache, dass der Name nicht vorher recherchiert wurde, zeigt, dass die Börse ihre Hausaufgaben nicht richtig gemacht hatte."
Der in Hannover ansässige mittelständische Verlag ließ sich von Anfang an nicht einschüchtern. Heise weigerte sich beharrlich, den Namen und die Marke der gut eingeführten IT-Profi-Zeitschrift zu verkaufen. In den Medien wurde schon von einem Kampf "David gegen Goliath" gesprochen. Zahlreiche Leser haben der Zeitschrift iX in E-Mails und Briefen Mut gemacht und den Verlag in seiner Haltung unterstützt, den Titel nicht gegen Geld abzugeben. (cp)