Apple nimmt alte MacBooks aus dem Programm

Mit der Einführung der neuen MacBook-Pro-Modelle streicht das Unternehmen das kleine MacBook Air und das 13-Zoll-MacBook Pro mit DVD-Laufwerk, das seit vier Jahren unverändert verkauft wurde.

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MacBook Air

Das 11-Zoll-MacBook Air hat Apple still aus dem Verkauf genommen.

(Bild: dpa, Apple)

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Apple vertreibt das kompakte MacBook Air mit 11-Zoll-Display nicht länger. Damit führt das Unternehmen kein Notebook mehr im Programm, das unter der 999-Dollar-Marke liegt. In Deutschland steigt der Einstiegspreis für einen mobilen Mac nun auf knapp 1100 Euro für das 13" MacBook Air, das weiterhin – und unverändert – erhältlich ist. Seit März rüstet Apple es in der Einstiegskonfiguration mit 8 statt zuvor 4 GByte Arbeitsspeicher aus – davon abgesehen bleibt die Modellreihe seit März 2015 unverändert, ein Retina-Display hat es nicht erhalten.

Mit der Einführung des neuen MacBook Pro hat Apple zudem ein sehr altes Pro-Modell gestrichen: Das 13-Zoll-MacBook-Pro – Modellreihe Mitte 2012 – mit integriertem DVD-Laufwerk und Festplatte wird nach über vier Jahren tatsächlich nicht mehr angeboten. Für das Uralt-Modell hatte das Unternehmen jüngst noch ein stilles Austauschprogramm aufgenommen, wegen eines häufigen Defektes an der Kabelverbindung zur Festplatte.

Dafür besteht parallel zum neuen MacBook Pro weiterhin die Option, das Vorjahresmodell zu erwerben: Für 1450 Euro bleibt ein 13-Zöller mit 2,7-GHz-Core-i5 im Portfolio sowie das ebenfalls aus dem vergangenen Jahr stammende 15"-MacBook-Pro mit 2,2 GHz schnellem Core i7 und Iris-Pro-Grafik für knapp 2250 Euro.

[Update 27.10.2016 22:30 Uhr] Der Einstiegspreis des 13" MacBook Air wurde irrtümlich mit knapp 1200 Euro in der Meldung aufgeführt, tatsächlich sind es 1100 Euro – der Fehler ist korrigiert. (lbe)