AltaVista entlässt jeden vierten Mitarbeiter

Das Internet-Unternehmen will vor dem geplanten Börsengang ein Viertel seiner Belegschaft entlassen, um schneller in die Gewinnzone zu gelangen.

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  • dpa

Das amerikanische Internet-Unternehmen AltaVista will vor dem geplanten Börsengang ein Viertel seiner Belegschaft entlassen, um schneller in die Gewinnzone zu gelangen. Wie das Unternehmen in Palo Alto, Kalifornien, mitteilte, sollen 225 Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten. Schwarze Zahlen werden vom 31. Januar 2001 an erwartet, zitierte die Wirtschaftsagentur Bloomberg den AltaVista-Chef Rod Schrock.

Die Muttergesellschaft CMGI, ein Risikokapitalgeber, hatte den Börsengang im April wegen der schlechten Börsenstimmung verschoben. CMGI hatte AltaVista im vergangenen Jahr von Compaq gekauft. AltaVista kündigte außerdem an, sich aus dem Portalgeschäft zurückziehen und auf die Suchtechnik konzentrieren zu wollen. Auch mit der Lizenzierung seiner Suchtechnik an andere Unternehmen will die Firma Geld verdienen. Die Expansion soll mit der Ausdehnung auf 35 Länder von derzeit sieben vorangetrieben werden. AltaVista hat seit seiner Gründung rund 800 Millionen Dollar Verlust eingefahren. (dpa)/ (cp)