Elektroautos: Chinas Industrieminister will Sorgen deutscher Autobauer zerstreuen
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel pocht in China auf faire Investitionsbedingungen fĂĽr deutsche Unternehmen. Chinas Industrieminister Miao Wei versichert, dass deutsche Hersteller genauso wie chinesische behandelt wĂĽrden.
(Bild: dpa, Alex Ehlers/Illustration)
China hat Sorgen deutscher Autobauer ĂĽber Hindernisse oder Protektionismus bei der Entwicklung von Elektroautos im Reich der Mitte zurĂĽckgewiesen. Bei einem Treffen mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Mittwoch in Peking betonte der Minister fĂĽr Industrie und Informationstechnologie (MIIT), Miao Wei, dass deutsche Hersteller, die in China produzierten, genauso wie chinesische behandelt wĂĽrden.
Investitionsbedingungen
Wie Gabriel anschließend vor Journalisten sagte, sei der Minister auch Bedenken begegnet, dass zwangsweise lokale Firmen als Zulieferer eingesetzt werden könnten. Das sei nicht vorgesehen. Der Vizekanzler sagte, die Pläne für die Entwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben auf dem größten Automarkt der Welt in China seien auch noch kein Gesetz, so dass "noch viele Einflussmöglichkeiten bestehen".
"Es kommt darauf an, dass wir deutlich machen, dass wir faire Investitionsbedingungen fĂĽr unsere deutschen Unternehmen brauchen", sagte Gabriel, der am Mittwoch zur zweiten Station seiner China-Reise nach Chengdu weiterfliegt. In der sĂĽdwestchinesische Metropole nimmt der Wirtschaftsminister an der Westmesse teil, auf der Deutschland diesmal das Partnerland ist. (kbe)