Amazons Alexa und der Plastikfisch
"Alexa, wie ist das Wetter?" Auf diese Frage muss nicht immer ein schwarzer (oder weißer) Zylinder antworten. Ein Künstler hat die Frauenstimme jetzt in einen sprechenden Fisch verfrachtet.
- Helga Hansen
In den USA war der animatronische Fisch "Big Mouth Billy Bass" zu Beginn der 2000er Jahre beliebt. Brian Kane hat seinen Billy, der wie eine präparierte Trophäe aussieht und sich vorprogrammiert zu Musikstücken bewegt, seither nicht weggeworfen. Stattdessen hat der Künstler ihn mit Amazons digitaler Assistentin verbunden. Die Programmierschnittstelle zu Alexa ist seit einer Weile in einer geschlossenen Beta-Version freigegeben. Seit kurzem ist Alexa auch in Deutschland erhältlich.
Entstanden ist die Kreation als Protoytyp im Rahmen eines Kurses zum Design Künstlicher Intelligenz an der Rhode Island School of Design, an der Kaine lehrt. Dort sind noch weitere Kreationen in Planung. Auf Facebook und seiner eigenen Seite wirbt er mit den Worten "If you like the fish, you'll love the cat" (wenn Du den Fisch magst, wirst Du die Katze lieben).
Zu seinen bisherigen Arbeiten gehört auch ein "Sichere Gemälde", das Bilder nur anzeigt, wenn der Betrachter seinen Fingerabdruck abgegeben hat.
(hch)