Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen

heise Developer fasst jede Woche bisher vernachlässigte, aber doch wichtige Nachrichten zu Tools, Spezifikationen oder anderem zusammen – dieses Mal u.a. mit Cloud Foundry, JCP, GNU Octave und das Ende von GCJ.

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Developer Snapshots: Programmierer-News in ein, zwei Sätzen
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Hier die durchaus subjektive Auswahl an Nachrichten der vergangenen Woche:

  • Pivotals Ausgabe der Platform as a Service Cloud Foundry wird offenbar schon bald auch auf Microsofts Cloud-Umgebung Azure zu finden sein. Die VerfĂĽgbarkeit ĂĽber Azure reiht sich an frĂĽhere AnkĂĽndigungen, die PaaS ĂĽber Cloud-Umgebungen wie Amazon Web Services (AWS) oder der Google Cloud Platform bereitzustellen. Durch die Anbindung an Azure lassen sich Java- und .NET-Anwendungen gemeinsam betreiben.
  • Die Ergebnisse der diesjährigen JCP EC Elections (Java Community Process Executive Committee) sind mittlerweile bekannt: Neue und alte Mitglieder sind hier Gemalto M2M, Goldman Sachs, MicroDoc, NXP, SAP, Software AG, V2COM, Eclipse, London Java Community, Azul Systems, Twitter, Tomitribe, Hazelcast, Ivar Grimstad und Werner Keil.
  • GNU Octave 4.2.0 soll eine verbesserte Kompatibilität zu Matlab aufweisen. AuĂźerdem haben die Macher den Parser erweitert, der jetzt Binärzahlen verarbeitet und Unterstriche als Trennzeichen erlaubt.
  • Das syscamp.nord 2016, eine Unkonferenz fĂĽr Systemingenieure und Projektleiter, die sich mit komplexen Systemen beschäftigen, findet am 3. Dezember in Hamburg statt. Ausrichter ist die Gesellschaft fĂĽr Systems Engineering.
  • Der R Server fĂĽr HDInsight ist allgemein verfĂĽgbar. Neu ist, dass die R Studio Server Community Edition integriert wurde.
  • Zwar ist das JDK 9 noch lange nicht fertig, doch parallel haben mittlerweile die Arbeiten am JDK 10 gestartet. Das dafĂĽr vorgesehene Projekt wurde nun offiziell angekĂĽndigt.
  • Es gibt weitere Hinweise auf ein baldiges Ende des GNU Compiler for Java (GCJ): Ein GCC-Commit hat alle Verweise auf GCJ/libjava entfernt.
  • Microsoft hat eine Public Preview der Visual Studio Tools fĂĽr Docker bereitgestellt. Das Docker Tooling umfasst unter anderem Support fĂĽr Multi-Projekt-Debugging fĂĽr einzelne und Multi-Container-Szenarien. AuĂźerdem unterstĂĽtzt es das Veröffentlichen auf Azure App Service als eine Container-Integration mit CI/CD auf Azure Container Service und Windows-Server-Container-Debugging fĂĽr .NET-Framework-Apps.
  • Amazon bietet den Continuous-Delivery-Dienst AWS CodePipeline nun auch auf den deutschen Servern in Frankfurt an. Mit ihm können Entwickler den Prozess von Build, Test und Release definieren und kontrollieren.
  • Sowohl GCC als auch LLVM unterstĂĽtzen neuerdings Qualcomms Falkor CPU, die der Chiphersteller offiziell noch nicht angekĂĽndigt hat. Die Commits weisen auf eine ARM-Server-Prozessor hin. Den Markennamen hat sich Qualcomm im Oktober gesichert.
  • Nach zwei Jahren Entwicklung ist mit JRebel 7 eine neue Version des Produktivitätswerkzeugs veröffentlicht worden. An zentraler Stelle steht hier der neue JRebel Agent, der nun den älteren Legacy Agent ablöst.
  • Die Media Source Extensions sind nun eine W3C Recommendation.Sie erweitern HTMLMediaElement in der Form, dass Entwickler ĂĽber JavaScript Media-Streams erstellen können. Das ermöglicht unter anderem Time Shift von Live-Streams.

Sollten Sie ein wichtiges Ereignis vermissen, freut sich heise Developer ĂĽber Ihre E-Mail. (ane)