Wirtschaftsminister zufrieden mit Internetentwicklung

Bundeswirtschaftsminister Werner MĂĽller rechnet damit, dass Ende des Jahres drei von zehn deutschen Haushalten ĂĽber einen Internetanschluss verfĂĽgen.

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  • Christian Rabanus

Nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller entwickelt sich das Internet in Deutschland "hervorragend". Müller rechnet damit, dass gegen Ende des Jahres drei von zehn deutschen Haushalten über einen Internetzugang verfügen werden. Damit würde Deutschland immer mehr zu den USA aufschließen: Dort seien rund 41 Prozent der Haushalte an das Internet angeschlossen. "Wir haben mittlerweile den größten Mobilfunkmarkt in Europa und die meisten Internetnutzer. Der Vorsprung der USA wird aufgrund der höheren Wachstumsraten hierzulande zusehends kleiner", sagte der Wirtschaftsminister.

Müller führte die positive Entwicklung auf den harten Preis- und Innovationswettbewerb auf dem deutschen Markt für Telekommunikation und Online-Dienstleistungen zurück. Innerhalb der letzten zwei Jahre seien die Kosten für den Internetzugang um 80 Prozent gefallen. Hierzulande erreichbare Preise von einer Mark pro Stunde Internetnutzung lägen unter vergleichbaren Angeboten in den USA, so Müller. Auch die Preise für High-Speed-Internetzugänge mittels DSL lägen teilweise deutlich unter den US-amerikanischen Vergleichswerten. Nach der gegenwärtig in Teilen Deutschlands laufenden Aufrüstung der Breitbandkabelnetze würde vielen Kunden eine weitere technische Alternative für schnelle Internetzugänge zur Verfügung stehen.

Insgesamt schätzt Müller die Zukunft der Internetnutzung in Deutschland sehr positiv ein: "Die Preis- und Angebotsentwicklung bei den Internetzugängen läuft insgesamt hervorragend. Wir haben auf den Wettbewerb gesetzt und der funktioniert. Und dort, wo er nicht funktioniert, wird die Regulierungsbehörde die richtigen Weichenstellungen vornehmen." (chr)