Feinstaubalarm in Stuttgart - kein Ansturm auf SSB

Am ersten Tag des neuen Feinstaubalarms in der Landeshauptstadt haben die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) „bislang keinen massenhaften Zugang“ verzeichnet. Autofahrer sind ab heute einmal mehr aufgerufen, auf den Wagen zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen

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Feinstaubalarm in Stuttgart - kein Ansturm auf SSB
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Am ersten Tag des neuen Feinstaubalarms in der Landeshauptstadt haben die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) „bislang keinen massenhaften Zugang“ verzeichnet. Autofahrer sind ab heute einmal mehr aufgerufen, auf den Wagen zu verzichten und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Stuttgarts Straßenbahnen verzeichnen keinen Ansturm seit Verhängung des Feinstaubalarms.

(Bild: ADAC)

Am Nachmittag wollen zudem Aktivisten bei einer Kundgebung auf das Problem der Luftverschmutzung in Stuttgart aufmerksam machen. Der Feinstaubalarm ist einmalig in Deutschland. Er wird verhängt, weil in der Schwabenmetropole immer wieder die zulässigen Grenzwerte der EU für die Feinstaubkonzentration in der Luft überschritten werden.

Zudem sollen so bezeichnete Komfortkamine, die nicht unbedingt zum Heizen nötig sind, ausbleiben. Der Feinstaubalarm kann nach Darstellung des Deutschen Wetterdienstes bis Ende der Woche andauern. Er wird ausgerufen, wenn die vorhergesagte Wetterlage einen Anstieg der Werte erwarten lässt.

Der jüngste Tagesmittelwert der Messstation am Neckartor für Sonntag riss allerdings nicht den erlaubten Grenzwert. Dort wurden 36 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen. Erlaubt sind 50 Mikrogramm.

(dpa) (fpi)