UMTS-Versteigerung in Österreich nun doch beendet
Die Versteigerung der Lizenzen für die dritte Mobilfunkgeneration UMTS in Österreich ist bereits nach zwei Tagen zu Ende gegangen.
Eben noch setzte die österreichische Regulierungsbehörde die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in der Alpenrepublik nach einer Ermahnung der Bieter fort, keine illegalen Absprachen zu treffen – und schon ist die Auktion zu Ende, und das nach nur zwei Tagen Dauer. Die Telekom Control, die über das Verfahren gewacht hatte, teilte am heutigen Freitagnachmittag das überraschend frühe Ende mit.
Die sechs Teilnehmer an der Versteigerung hatten zuletzt für je zwei der insgesamt zwölf angebotenen Frequenzen geboten. Damit kamen alle Bewerber zum Zug. Insgesamt hat die Auktion rund 9,7 Milliarden Schilling (knapp 1,4 Milliarden Mark) erbracht. Nach den Erfahrungen in anderen Ländern bei früheren UMTS-Versteigerungen war ursprünglich mit einem Ergebnis zwischen 20 und 70 Milliarden Schilling gerechnet worden. (jk)