Statistik der Woche: Das schwarze Gold in Zahlen

Die jüngst vereinbarte Kürzung der Ölförderung durch OPEC- und Nicht-OPEC-Länder brachte Bewegung in den Ölpreis. Unsere Infografik zeigt die bisherige Entwicklung.

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Von
  • TR Online
  • Mathias Brandt

Öl ist der Treibstoff der Welt schlechthin und die Grundlage ganzer Volkswirtschaften. Entsprechend ist der anhaltende Preisverfall beim schwarzen Gold für Förderländer wie Russland oder Venezuela ein echtes Problem. Lag der Preis für ein Barrel Öl 2014 noch bei über 90 US-Dollar war, wie die Infografik, die von Technology Review und Statista erstellt wurde, dieselbe Menge des Rohstoffs im Jahresdurchschnitt 2016 (Januar bis Oktober) für etwa 40 US-Dollar zu haben.

Statistik der Woche
Statistik der Woche

(Bild: 

shutterstock/3dmask

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In unserer wöchentlichen Rubrik präsentieren wir Zahlen, Kurven und Diagramme aus Technologie und Wissenschaft.

Wenngleich die jüngst von der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) beschlossene Drosselung der Fördermenge zu einem verhältnismäßigen Anstieg des Ölpreises um fünf bis sechs Prozent führte, rechnen Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs für das kommende Jahr mit einer Preissteigerung von nicht mehr als sieben bis zehn US-Dollar. Aber selbst wenn sich die Opec-Staaten an ihre eigene Abmachung halten, könnte der zweitgrößte Ölförderer der Welt, die USA, dem Kartell einen Strich durch die Rechnung machen und die eigene Produktion kurzfristig erhöhen.

Die gemeinsame Vereinbarung der OPEC- und Nicht-OPEC-Länder, weniger Öl zu fördern, war gedacht, um wieder höhere Preise für das schwarze Gold durchzusetzen. Die Abmachung tritt ab Januar 2017 in Kraft und gilt zunächst für ein halbes Jahr.

Weitere Infos zu den Wegen des Ă–ls finden Sie auch in der Technology Review Print-Ausgabe:

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