Blackberry hebt trotz Verlust Jahresprognose an

Blackberry hat erneut einen Umsatzrückgang und höhere Verluste zu verzeichnen. Doch nach dem Ausstieg aus der Smartphone-Entwicklung sind die Kanadier zuversichtlich.

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Blackberry

(Bild: dpa, Caroline Seidel/Archiv)

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Blackberry glaubt nach dem Ausstieg aus der Handy-Entwicklung an eine schnellere Erholung. Für das noch bis Ende Februar 2017 laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen nun zumindest auf bereinigter Basis mit einem Gewinn, während zuvor noch ein Minus von bis zu 5 Cent pro Aktie erwartet worden war. Konzernchef John Chen richtete das Unternehmen auf das Software-Geschäft aus, nachdem die Verkaufszahlen von Blackberry-Smartphones immer weiter hinter Android und das iPhone zurückgefallen war.

Im vergangenen Quartal hat Blackberry erneut einen weiteren Umsatzrückgang und höhere Verluste zu verzeichnen. Die Erlöse fielen auf 289 Millionen US-Dollar von 548 Millionen Dollar vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Verlust wuchs binnen eines Jahres von 89 auf 117 Millionen US-Dollar an.

Blackberry hatte bereits im September angekündigt, dass der Konzern keine Geräte mehr selbst entwickeln werde. Vergangene Woche wurde dann mitgeteilt, dass ein Großteil der Smartphones der Marke Blackberry künftig vom chinesischen Hersteller TCL kommen werde, der unter anderem schon Alcatel-Handys baut. (vbr)