Nintendo trommelt fĂĽr die Switch
Nintendo wirbt beim Superbowl für seine neue Konsole Nintendo Switch und veröffentlicht genaue technische Daten. Die Spieleversorgung könnte längere Zeit dürftig bleiben.
Nintendo befeuert den Hype um seine kommende Spiel-Konsole Switch, die am 3. März in den Handel kommt. So schaltet der Hersteller beim diesjährigen Superbowl heute einen Werbespot für die Nintendo-Konsole und hat inzwischen genauere technische Spezifikationen veröffentlicht.
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Den Lithium-Ionen-Akku (4310 mAh) verbaut der Hersteller demnach fest in der Konsole, Nutzer können ihn nicht auswechseln. Nintendo will stattdessen einen kostenpflichtigen Austausch-Service anbieten. MicroSDXC-Speicherkarten funktionieren erst nach einem Software-Update der Konsole per WLAN. Der rückseitige USB-Port der Basisstation scheint zunächst nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit zu laufen, USB-3.0-Unterstützung sei "für die Zukunft" geplant. Genauere Infos zur Nvidia-GPU nennt Nintendo in den Spezifikationen immer noch nicht; in einem ersten Hands-on der c't liefen Spiele damit auf der Konsole flüssig, beim Spielen auf einem TV in 1080p ruckelte "Zelda: Breath of Wild" aber.
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Ein Jahr fĂĽr Spieleanpassung
Obwohl sich bereits bis zu 80 Titel in der Entwicklung befinden sollen, kritisieren Fans die vergleichsweise geringe Spiele-Anzahl zum Verkaufsstart. Die Diskussion darüber befeuert nun auch eine angebliche Äußerung des Super-Mario-Schöpfers Shigeru Miyamoto: Laut dem Blog TheWolfHall habe Miyamoto in einem Management-Briefing von Nintendo gesagt, dass die Portierung von PC-Spielen für die Switch im allgemeinen bis zu einem Jahr dauern könnte. Unter anderem hat Bethesda eine Umsetzung des Rollenspiels Skyrim für die Switch angekündigt.
Nintendo setzt bei der Switch vor allem auf das Flagschiff "Zelda: Breath of the Wild", das zusammen mit der Konsole am 3. März 2017 in den Verkauf geht. Andere Titel wie etwa Splatoon oder Super Mario Odyssey erscheinen erst im Sommer, respektive Ende des Jahres. Dem Verkauf schadet das offenbar nicht. Bei vielen Händlern wie etwa Amazon oder Gamestop ist das Vorbesteller-Kontingent bereits vergriffen. (hze) (hze)