Musk: „Keine 100 kWh-Batterien für Tesla 3-Modelle”
Die Tesla 3-Modelle werden keine 100 kWh-Batterien bekommen. Das gab der Chef von Tesla Motors, Elon Musk, per Twitter bekannt. Als Grund nannte Musk den dafür zu kurzen Radstand dieser Modelle. Wie hoch die Kapazität der neuen Baureihe ausfallen wird, ist noch nicht bekannt
Tesla Motors erfüllt Kunden, die auf neue Produkte warten, gern möglichst lange mit gespannter Vorfreude. Auch beim längst angekündigten Model 3 hält sich die Firma mit Details noch ziemlich bedeckt. Daher ist es eine Meldung, wenn jetzt der Chef persönlich mitteilt, dass die Tesla 3-Modelle keine 100 kWh-Batterien bekommen werden. Elon Musk gab das per Twitter bekannt. Als Grund nannte Musk den dafür zu kurzen Radstand dieser Modelle.
(Bild: Tesla Motors)
Die Frage nach einer größeren Batteriekapazität stand im Raum seit Tesla Motors im August 2016 die Model S mit einem 100 kWh-Speicher („100D“, „P100D“) ausstatten kann. Das erhöht die Reichweite im NEFZ beim Model S auf maximal 632 Kilometer (613 beim P100D) und beim SUV Model X auf 542 Kilometer.
Wie hoch die Batteriekapazität der neuen Baureihe ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Der Radius des Spitzenmodells könnte auch mit einer deutlich kleineren Batterie erreicht werden, weil das Model 3 wesentlich leichter und kleiner werden wird.
Nach einer Einlassung von Jeff Evanson, Vice President Global Investor Relations bei Tesla Motors im April 2016, es würden „weniger als 60 kWh“, rechnet man nun mit 50 bis 55 kWh. Dafür spricht nun auch die Reichweitenangabe für das Model 3 von 345 Kilometern (nach der amerikanischen Norm EPA) auf der deutschen Website von Tesla Motors. Dort heißt es auch, die Produktion beginne Mitte 2017, die Auslieferung „voraussichtlich ab Mitte 2018 oder später”. (fpi)