c't zockt LIVE: Eco – auf zu neuen Zivilisationen

Wir machen uns die Welt, widewide wie sie uns gefällt ... zumindest ist das unser Ziel bei dem Aufbauspiel "Eco". Es sieht zwar auf den ersten Blick aus wie Minecraft auf der Kugel, simuliert aber ein komplettes Ökosystem.

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c't zockt LIVE: Eco -- auf zu neuen Zivilisationen
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Inhaltsverzeichnis

Wer angesichts der aktuellen politischen Weltlage lieber auf einem neuen Planeten von vorne anfangen will, kann das in dem Aufbauspiel "Eco" von Strange Loop Games tun – wenn auch nur virtuell.

Wir machen uns auf den beschwerlichen Weg, eine eigene Zivilisation aufzubauen, und Sie können live dabei sein und uns unterstützen. Heute um 17 Uhr wagen wir die ersten Schritte in der Welt von Eco, ohne dabei gleich die Büffel auszurotten.

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Das Aufbau-Spiel Eco von Strange Loop Games gleicht zunächst Minecraft mit ansprechenderer Grafik. Doch gilt es, beim Aufbau der virtuellen Zivilisation auch auf das ökologische Gleichgewicht zu achten. Bei dem Server-basierten Multiplayer-Spiel beeinflussen sich Umwelt und Mitspieler gegenseitig.

Ein neuer Spieler muss etwas zu essen finden, auf ausgewogene Ernährung achten und ein Haus bauen. Dabei gewinnt er mit der Zeit Erfahrungspunkte, mit denen er neue Fähigkeiten wie Jagen, Kochen oder Metallbearbeitung erwerben kann. Wie schnell man Erfahrungspunkte bekommt, hängt unter anderem von der Ernährung ab: Mit leerem Magen gibt es keine Punkte.

Eco – Global Survival (10 Bilder)

Endlich! Die eigene HolzhĂĽtte und das eigene Lagerfeuer.

Monster fehlen in der Welt von Eco, der Fokus liegt auf der Zusammenarbeit mit anderen Spielern. Die helfen aus, wenn man Dinge braucht, für deren Herstellung die Fähigkeiten fehlen.

So bilden sich Gemeinschaften, die sich sogar eigene Regeln und Gesetze geben können – etwa Jagd-Beschränkungen, um Ressourcen zu schonen. Über das integrierte Handelssystem kauft und verkauft man Waren und Dienstleistungen wie Schreinern und Metallverarbeitung. Dabei darf man sich bei der Entwicklung gemeinsamer Fähigkeiten nicht zu viel Zeit lassen, denn nach 30 virtuellen Jahren gilt es im Endspiel, einen katastrophalen Meteoreinschlag abzuwenden.

Die Entwicklung von Eco startete im Herbst 2015 mit einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne. Aktuell ist die Alpha-Version 5.4, die Ă–l als Rohstoff und Unterwasser-Effekte hinzufĂĽgt.

Wie bei Minecraft zahlt man nicht fĂĽr die Software, sondern fĂĽr den Account (happige 40 US-Dollar). Die Server- und Client-Software fĂĽr Linux, macOS und Windows lassen sich nach Anmeldung herunterladen. Der Vertrieb ĂĽber die Steam-Plattform ist in Vorbereitung. (rop)