Intel offeriert Mitarbeitern unbezahlten Urlaub
"Der Markt für Flash-Speicher ist ein wenig schwächer, als wir es uns wünschen würden."
Hardwaregigant Intel ersucht einen Teil der Belegschaft seines Werks in Albuquerque, New Mexiko, in diesem Sommer zwei Wochen unbezahlten Urlaub zu nehmen. Grund: "Der Markt für Flash-Speicher ist ein wenig schwächer, als wir es uns wünschen würden", so Intel-Specher Chuck Mulloy. Die Kostensparmaßnahme betreffe nur eine bestimmte Gruppe von Arbeitern und sei strikt freiwillig, versicherte Mulloy.
Im März hatte Intel die Streichung von 5000 Stellen angekündigt, rund 6 Prozent seines weltweiten Personalbestands, nachdem der Chipabsatz hinter den Erwartungen zurück geblieben war. Der Weltmarktführer hat im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres bei 6,5 Milliarden US-Dollar Umsatz einen Reingewinn aus dem operativen Geschäft von 1,1 Milliarden Dollar verbucht – immerhin 64 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. (cp)