Nintendo macht mehr Gewinn durch schwachen Yen

Der führende Hersteller von Spielekonsolen Nintendo hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr Gewinn erwirtschaftet als ursprünglich erwartet.

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Von
  • Daniel LĂĽders

Der führende Hersteller von Spielekonsolen Nintendo hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr Gewinn erwirtschaftet als ursprünglich erwartet. Der Konzern profitierte dabei von der schwächelnden japanischen Währung. Wie das Unternehmen am heutigen Mittwoch mitteilte, dürfte sich der Gruppenertrag zum Bilanzstichtag 31. März auf netto 1,6 Milliarden Mark belaufen statt wie zuvor geschätzt auf 1,31 Millarden Mark. Auf der anderen Seite wurde aber auch die Umsatzerwartung von 8,42 auf 7,8 Milliarden Mark zurückgenommen.

Noch im vorigen Geschäftsjahr 1999/2000 hatte Nintendo nur einen Gruppengewinn von netto 0,95 Milliarden Mark, aber einen Umsatz von 8,93 Milliarden Mark erwirtschaftet. Wie der Konzern nun weiter mitteilte, sollen bis zu zehn Prozent der eigenen Aktien zwecks Annullierung zurückgekauft werden. Der Rückkauf der 14 Millionen Aktien soll der Hauptversammlung im Juni vorgeschlagen werden.

Nintendo-Präsident Hiroshi Yamauchi wies derweil außerdem ein weiteres Mal Spekulationen über eine Übernahme des angeschlagenen Konkurrenten Sega zurück. (dal)