Aiwa schließt alle japanischen Werke

Der Audio- und Video-Equipment-Hersteller Aiwa will alle fünf japanischen Fabriken schließen.

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Von
  • Daniel Lüders

Der Audio- und Video-Equipment-Hersteller Aiwa hat am heutigen Mittwoch verlauten lassen, alle seine fünf japanischen Fabriken bis Ende März 2002 schließen zu wollen. Wie ein Sprecher von Aiwa dazu bemerkte, plane man bereits jetzt ein Programm zum Abbau der Belegschaft in den betroffenen Werken. Bis zum Schließungstermin soll allen 720 Mitarbeitern in Japan gekündigt werden. Die Produktion soll danach von den Fabriken in Malaysia und Indonesien übernommen werden.

Die Maßnahme ist Teil eines Restrukturierungsprogramms des zu 50,6 Prozent zu Sony gehörenden Elektronikriesen. Ein Sprecher von Aiwa Deutschland meinte gegenüber heise online, dass "alle Elektronikfirmen im vergangenen Jahr großen Schaden wegen der schwachen Konjunktur genommen hätten. Hier sei Aiwa kein Einzelfall. Die Schließung der Werke ist eine entsprechende Antwort auf die momentane Situation."

Die Firma hofft jetzt durch Konzentration auf Gewinn bringende Märkte sowie Kostenreduzierungen bis 2003 wieder schwarze Zahlen schreiben zu können. (dal)