USA rekrutieren Studenten für Cyber-Sicherheitsdienst

Die National Science Foundation will mit rund 8,6 Millionen US-Dollar dem Mangel an Computer-Sicherheitsexperten begegnen.

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Von
  • Egbert Meyer

Die National Science Foundation (NSF) will mit rund 8,6 Millionen US-Dollar dem Mangel an Computer-Sicherheitsexperten begegnen. Das Projekt "Scholarship for Service" (SFS) soll rund 200 Studenten die Ausbildung finanzieren. Einzige Bedigung: Die Absolventen müssen sich verpflichten, Dienst in einer Behörde oder staatlichen Institutionen zu tun: Erst nach der zweijährigen Pflichtzeit dürfen die frischgebackenen Sicherheitsexperten ihren Arbeitgeber frei wählen.

Rita Colwell, Direktorin der National Science Foundation, hat jetzt das Programm anläßlich des 5. National Colloquium for Information System Security Education (NCISSE) an sechs Bildungseinrichtungen gestartet, darunter auch die Universitäten von Idaho and Tulsa. Das Projekt geht auf ein politisches Programm aus dem Jahr 1997 zurück, das die Sicherung der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur der USA zur vordringlichen nationalen Aufgabe erklärt hatte. (em)