Hackaday Prize 2017: Projekte für eine bessere Welt gesucht

Die DIY-Website Hackaday ruft zum Maker-Wettstreit auf: Unter dem Motto „Make an impact“ (Zeige Wirkung) werden in insgesamt fünf Runden des Hackaday Prize Projekte gesucht, die unsere Welt besser machen.

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Hackaday Prize
Lesezeit: 4 Min.
Von
  • Kathrin Grannemann
Inhaltsverzeichnis

Zum vierten Mal richtet die Maker-Website hackaday.io einen Wettbewerb aus, in der wie in den vergangenen Jahren weltverbessernde Projekte gesucht werden. Neben Hilfsmitteln für körperlich Beeinträchtigte bis hin zu intelligenten Konzepten zur Nutzung des Internets der Dinge ist in insgesamt fünf Runden für jeden etwas dabei.

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Die erste Runde des Hackaday Prize läuft bis 1. Mai und fordert ein Designkonzept. Hier haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ein Problem zu benennen und eine Antwort zu geben, die die Welt optimiert. Mindestanforderung ist ein Bild oder eine Zeichnung, die darlegt, wie das Projekt eingesetzt wird. Zusätzlich wird eine Dokumentation benötigt, die genaue Details des Projekts erläutert. Frühe Einreichungen bekommen außerdem die Möglichkeit, über das Community-Voting an bis zu 200 Dollar für ihr Projekt zu kommen.

Die zweite Runde vom 1. Mai bis 12. Juni beschäftigt sich mit dem Thema Internet der Dinge. Wie kann mit der Sammlung von Daten oder dem Energiesparen im Smart Home das Leben der Menschen verbessert werden?

In Runde drei vom 12. Juni bis 24. Juli werden Projekte gesucht, bei denen sich etwas bewegt – egal ob mit Reifen, Flügeln oder Beinen. Welche Lösungen bringen die Menschheit voran?

In der vierten Runde vom 24. Juli bis 4. September werden Ideen dazu gesucht, welche Hilfstechnologien den Alltag von körperlich beeinträchtigen Menschen verbessern können – egal ob umweltfreundliche Beatmungslösungen oder zuverlässige Werkzeuge für ein eigenständiges Leben.

In Runde fünf vom 4. September bis zum 16. Oktober steht den Machern alles offen, es gibt keine Beschränkungen, kein Thema. Einzige Voraussetzung: das Projekt muss Menschen einen Nutzen bringen.

In den Runden zwei bis fünf wird eine Schemazeichnung oder ein Flussdiagramm benötigt, zudem fordern die Teilnahmebedingungen mindestens vier Projekt-Logeinträge oder Erläuterungen im Projektprofil, eine Dokumentation aller verwendeten Lizenzen sowie ein Link zu allen Repositories.

Am Ende aller fünf Runden werden pro Runde 20 Projekte (also insgesamt 100 Projekte) herausgepickt, die dann ins Finale einziehen und dafür bereits 1.000 Dollar bekommen. Die Bewertungskriterien: Wie gut ist das Projekt durchdacht, wie ist es dokumentiert und wie kreativ und innovativ ist es? Parallel zu allen Runden läuft die "Best Product Challenge", nach der die besten 20 jeweils drei Prototypen ihres Projekts bereitstellen müssen. Auch diese 20 Projekte erhalten jeweils 1.000 Dollar Preisgeld.

Am Ende winken sechs Preise für die spannendsten Ideen, die zwischen 5.000 und 50.000 Dollar Siegprämie erhalten. In der Jury sitzen zahlreiche Szenekenner: Neben Chris Anderson, dem ehemaligen Chef der Wired, und Hacker und Erfinder Mitch Altman entscheiden unter anderem die Modedesignerin Anouk Wipprecht und Raspberry Pi Foundation-Mitbegründer Eben Upton über die Gewinner.

Die Finalisten müssen nach ihrer Nominierung ein Video in einer Länge von zwei bis fünf Minuten veröffentlichen und einen funktionierenden Prototypen zeigen. Zudem sind zehn Projekt-Logeinträge, eine Bauteilliste inklusive der Kosten für eine Einheit, eine Bauanleitung sowie hochauflösende Fotos zu veröffentlichen.

Projekte dürfen auch in mehreren Kategorien veröffentlicht werden, sofern sie die Bedingungen erfüllen. Projekte aus den Vorjahren sind nur dann erneut erlaubt, wenn sie maßgeblich verbessert wurden.

Die Gewinner werden am 11. November 2017 bekanntgegeben. Einreichungen sind auf der Seite von Hackaday möglich, hier gibt es alle Details zum Hackaday Prize.

(kgr)