Telekom: CeBIT-Neuausrichtung ist "richtig und konsequent"
Die Telekom hat angekündigt, intensiv mit der Messegesellschaft für das neue CeBIT zusammenzuarbeiten.
(Bild: heise online / Martin Holland)
Für die Deutsche Telekom ist die Neuausrichtung der IT-Messe CeBIT ein richtiger Schritt – die eigene Teilnahme ab 2018 macht der Bonner Konzern aber vom Konzept abhängig. Die Telekom werde im Sommer intensiv mit der Messegesellschaft zusammenarbeiten, kündigte ein Sprecher am Donnerstag an. Es sei konsequent, an viele Zielgruppen heranzutreten, dennoch solle die CeBIT eine Geschäftskundenmesse bleiben. Zuvor hatte Telekom-Vorstand Reinhard Clemens die Neuausrichtung "richtig und konsequent" genannt. Auch andere Unternehmen der Digitalwirtschaft begrüßten die Pläne.
Nach Angaben der Deutschen Messe waren alle im Messeausschuss vertretenen Unternehmen, darunter beispielsweise Vodafone oder Intel Deutschland, in die Neukonzeption eingebunden. Die CeBIT soll künftig wieder stärker für Privatbesucher geöffnet und deutlich später im Jahr an den Start gebracht werden – die nächste Ausgabe ist für den Sommer 2018 (11. bis 15. Juni) geplant. Die Nähe des neuen Termins zur Urlaubszeit hatte allerdings auch Sorgen ausgelöst.
(Bild: heise online / Statista)
Seit 1986 lief die CeBIT jährlich vier Wochen vor der größeren Hannover Messe, aus der sie einst als eigenständige Veranstaltung hervorgegangen war. Zu den besten Zeiten im Jahr 2001 kamen mehr als 830 000 Technikfans, Geschäftsleute und Entwickler. Doch in den Folgejahren gingen die Zahlen kontinuierlich zurück, 2009 kamen nur noch rund 400.000, in diesem Jahr wurden 200.000 Besucher erwartet.
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(anw)