Messe Intermodellbau gestartet: Modellbauer kommen voll auf ihre Kosten
Die weltweit größte Messe für Modellbau und Modellsport lädt noch bis Sonntag nach Dortmund ein. Von winzig klein bis gigantisch groß wird für alle Modell-Freunde etwas geboten.
Wer schon immer mal dem Kinderlied vom Baggerführer Willibald nacheifern wollte ist hier richtig.
- Florian Schäffer
Auf der Intermodellbau in den Dortmunder Westfalenhallen lassen sich die Modellbauer und Maker mit leuchtenden Augen von Stand zu Stand treiben. Egal in welche Richtung das eigene Interesse gerichtet ist, hier gibt es für alle etwas zu sehen.
Verkaufsmesse
An den meisten Ständen bieten Händler ihre Ware an, wobei das Angebot von gebraucht über Auslaufmodelle bis hin zu Neuware reicht. Vor allem die vielen Zubehör- und Kleinteileanbieter dürften diejenigen locken, die keinen Laden für Modellbaubedarf in der Nähe haben, da sich der Versand einzelner Ausstattungsobjekte kaum rentieren wird.
Wenn auch das Publikum zum allergrößten Teil weißhaarig und männlich ist und vermutlich auch solvent sein muss, so wollen die Veranstalter merklich ein jüngeres Publikum für den Nachbau von Modellen und das Basteln sowie den Modellsport gewinnen.
Roboter-Wettkämpfe
Neue Trends wie Roboterduelle und Quadrocopter-Wettrennen stehen auf dem Veranstaltungsprogramm, wozu die eigentliche Westfalenhalle in eine Wettkampfarena für den INTERcopter Racing Cup 2017 mit Hindernisparcour umgestaltet wurde. Beim offenen Training kann jeder mit seinem FPV-Copter antreten und seine Künste erproben. Das Bild eines der Piloten wird dabei live auf einer (etwas kleinen) Videowand gezeigt, während bis zu vier Copter durch die Hindernisse jagen und meistens dabei auch früher oder später gegeneinander krachen.
Am Wochenende lässt die German Roboteers Association die Battlebots gegeneinander antreten. Die aus den USA und Großbritannien bekannten Wettkämpfe kennen nur ein Ziel: den Gegner in der Arena solange zu traktieren, bis er bewegungsunfähig ist. Spinner, Flipper, Äxte, Feuerwerfer – fast alles ist erlaubt. Hier trifft Maschinenbau auf Geschick an der Funkfernsteuerung.
Züge von klein bis kleiner
Zu den eher klassischen Modellbauern zählen die Modelleisenbahner. Zahlreiche Dioramen und Schauanlagen auch internationaler Hobbyistenzeigen, was in den Maßstäben H0, N und Z so alles möglich ist.
Bastelstationen für Kinder locken zum kreativen Ausprobieren wie auf den Maker Faires. Modellhäuschen, Styropor-Segelboote, Gleiter, Eisenbahn-Schienenstränge, Slotcars oder Modelltruck-Führerscheine sind nur einige der Möglichkeiten für Kurzweil zu sorgen.
Weitere Eindrücke und Highlights zeigen wir in der Bilderstrecke:
Intermodellbau 2017 (102 Bilder)

Die Intermodellbau läuft noch bis zum 9. April. Sie ist täglich von 9-18 Uhr geöffnet, am Sonntag bis 17 Uhr. (fls)