Insolventer Serverhersteller Protonet plant angeblich Entlassungen

Nachdem ein Investor abgesprungen war, hatte das Startup Insolvenz angemeldet. Der Insolvenzverwalter meint, Protonet könnte überleben, wenn es kräftig spart.

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Insolventer Serverhersteller Protonet plant angeblich Entlassungen

Mit sicheren Cloud-Servern fĂĽr kleine Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung wollte Protonet groĂź werden.

(Bild: dpa, Angelika Warmuth)

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Der Hamburger Serverhesteller Protonet will nach seinem Insolvenzantrag die Zahl seiner Mitarbeiter verringern, um Kosten zu sparen, berichtet GrĂĽnderszene. 10 der bisher 16 Mitarbeiter sollen demnach gehen. Details dazu wurden nicht bekannt.

Protonet hatte private Cloud-Server auch für Kleinunternehmen möglich gemacht und warb mit besonders hohem Datenschutz. Nachdem ein Investor abgesprungen war, meldete das Unternehmen im Februar Insolvenz an. Das Unternehmen könne aus eigener Kraft überleben, sagte laut dem Bericht der Insolvenzverwalter Klaus Pannen, er müsse aber dafür seine Kosten "kräftig zurückschrauben".

Mit reduzierten Personalkosten und den vorhandenen Einnahmen aus laufenden Supportverträgen könne der Geschäftsbetrieb aber fortgeführt werden. Viele der bisher kostenfreien Leistungen für die mehr als 1000 Protonet-Nutzer wurden Anfang März kostenpflichtig. (anw)