Die Kunst der Street Photography

Die meisten Fotografen haben Hemmungen, eine Kamera auf fremde Menschen zu richten, ohne diese vorher um Erlaubnis zu fragen. Dabei sind es gerade diese nicht gestellten Szenen, die besonders authentisch wirken. Wie man sich überwindet und was das Wesen der Street Photography ausmacht, zeigt der Fotograf und Buchautor Torsten A. Hoffmann.

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Lesezeit: 24 Min.
Von
  • Torsten Andreas Hoffmann
Inhaltsverzeichnis

Moderne Spiegelreflexkameras mit aufgepflanztem Zoomobjektiv sind nicht nur unübersehbar, sie haben auch eine bedrohliche Wirkung auf die fotografierte Person: Richtet man so ausgerüstete Kameras auf fremde Menschen, wirken die Kameras wie ein Gewehr, denn die Geste hat etwas von „zielen“ und „schießen“. Nicht umsonst spricht man beim Fotografieren von einem gelungenen „Schuss“.

Dieses „Anlegen, Zielen, Auslösen“ ist aber ein wichtiger Bestandteil der Street Photography, der Amateuren oft besonders schwer fällt. Ihnen fehlt nicht nur die Übung, die natürliche Hemmschwelle zu überwinden. Ihnen fehlt obendrein auch die Erfahrung, um Situationen an unterschiedlichen Orten richtig einzuschätzen. Nur die Erfahrung lehrt, dass und wie Menschen in unterschiedlichen Kulturen, Großstädten und manchmal sogar Vierteln vollkommen unterschiedlich auf eine Kamera reagieren.

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