Meisterschaft der Maschinen: RoboCup-Teams erobern das Fließband

In der RoboCup Industrial Logistic League müssen Roboter im Team Fertigungsstraßen optmieren und besonders effizient produzieren. Der Wettbewerb soll der Industrie 4.0 auf die Sprünge helfen.

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Meisterschaft der Maschinen: RoboCup Junior soll begeistern
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Von
  • Achim Barczok
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Es dreht sich nicht alles um Fußball beim RoboCup: In der Industrial Logistic League (RCLL) müssen Roboter-Teams beweisen, dass sie nicht nur gut auf dem Spielfeld, sondern auch in Fabriken zusammenarbeiten können. In dieser Liga treten Roboter auf einem 12 m x 8 m großen Spielfeld gegeneinander an, um in einem System die Produktion aufrechtzuerhalen und die besten Workflows zu finden.

Beim ersten Industrie-RoboCup 2012 mussten Hockey-Pucks eine Fertigungsstraße durchlaufen, doch das System erwies sich als ziemlich chaotisch und für Zuschauer kaum zu durchblicken – obwohl die Spielfelder der Teams getrennt aufgebaut waren. Inzwischen müssen die Teams auf einem gemeinsamen Spielfeld auch auf die gegnerischen Roboter achten und es gibt eine Art Schiedsrichter, die Referee-Box: Sie kommuniziert die Produktionsaufträge und automatisiert die Bewertung. Mit den jedes Jahr komplexeren Aufgabenstellungen sollen die RoboCup-Teams dabei helfen, die Probleme der Industrie 4.0 zu lösen: Erst auf dem Spielfeld, und dann in den Fabriken.


Mehr zur Industrial Logistic League erfahren Sie hier:

[Update vom 6.6.2017, 13:28:

In der ursprünglichen Version war die Größe des Spielfelds mit 2 m x 1,5 m angegeben. Tatsächlich sind die Zellen im Spielfeld 2 m x 1,5 m groß, das gesamte Spielfeld misst aber 12 m x 8 m.] (acb)