Meisterschaft der Maschinen: Die alltäglichen Probleme eines Roboter-Butlers
Im RoboCup geht es nicht nur um Fußball und Katastrophenhilfe sondern auch alltägliche Aufgaben im Haushalt. Roboter sollen in der @Home-Liga unter Beweis stellen, dass sie gefahrlos und zuverlässige Helfer sein können.
Meisterschaft der Maschinen:
Wenn beim RoboCup verschiedene Roboter gegeneinander antreten, dann hat das auch Auswirkungen auf unseren Alltag. Zum Beispiel in der @Home-Liga, wie c't im Rahmen der Serie über die Wettbewerbe des RoboCups beschreibt. In der @Home-Liga treten Roboter gegeneinander an, die typische Aufgaben im Haushalt erledigen sollen und zwar möglichst ohne gezielte Vorbereitung. Deswegen werden die Arenen erst zwei Tage vor dem Wettkampf geöffnet und die Disziplinen per Zufallsgenerator festgelegt. Die Teilnehmer müssen dann etwa eine Packung Chips in einem Raum finden und zu einem Tisch im Nachbarraum bringen. Für Menschen eine simple Tätigkeit, die kein nachdenken erfordert, für Maschinen eine immense Herausforderung.
Ganz eigene Schwierigkeiten
Erschwert werden die Wettkämpfe außerdem dadurch, dass es die Roboter nicht nur mit einer statischen Umgebung zu tun bekommen, sondern Menschen in den Arenen unterwegs sind. Die dürfen natürlich nicht gefährdet werden und die Roboter müssen unter Beweis stellen, dass sie in solch häuslicher Umgebung gut und zuverlässig ihre Aufgaben erfüllen können. Für Beobachter kann es aber bisweilen äußerst frustrierend sein, wenn die Roboter bewegungslos stehen bleiben und ihr Team händeringend versucht, die Ursache des Problems zu finden. Trotzdem lohnt sich ein Blick in die @Home-Liga als Aussicht in die Zukunft von Staubsaugerrobotern & Co.
Lesen Sie einen ausfĂĽhrlichen Bericht zur @Home Liga online bei c't: