Software-Startup schmiedet Allianzen mit Microsoft und BT

Das Startup-Unternehmen Seven geht Kooperationen mit Microsoft und British Telecom ein, um seine Mobilfunk-Software in den Markt zu drĂĽcken.

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Von
  • Dr. Klaus Peeck

Das US-amerikanische Startup-Unternehmen Seven, Anbieter von Netzwerk- und Softwarelösungen für Mobilfunk-Carrier, geht eine Kooperation mit der Mobility Group der Firma Microsoft ein. Ziel ist die Integration des MS Mobile Information Server und von Teilen des .NET-Projektes in die Seven-Plattform, um künftige drahtlose Datenanwendungen universeller handhaben zu können.

Mit Hilfe der Produkte von Seven können nach Angaben des Unternemens die Mobilfunkanbieter ihren Firmenkunden schlüsselfertige Lösungen für drahtlose Voice- und Datenanwendungen liefern. Sie sollen völlige Freiheit bei der Wahl der verwendeten Endgeräte mit Funkschnittstelle ermöglichen und zudem sämtliche Mobilfunkstandards wie GSM, CDMA, TDMA oder UMTS integrieren können. Gerade für den US-amerikanischen Raum mit seiner großen Vielfalt an konkurrierenden Mobilfunkstandards sei das integrierende Moment dieser Technik interessant, meinte ein Firmensprecher von "Seven". Schließlich sei angesichts der unterschiedlichen Standards inzwischen nicht einmal mehr die Übertragbarkeit von Text-Kurznachrichten zwischen verschiedenen Mobilfunkfirmen gewährleistet.

Auf Providerseite haben sich nach Unternehmensangaben jetzt zwei Töchter der British Telecom zu einer Zusammenarbeit mit Seven entschlossen: Innerhalb des nächsten halben Jahres wollen die BT-Töchter Cellnet und Genie ihren Firmen-Kunden auf der Basis der Seven-Plattform drahtlose Datendienste anbieten. Sie sollen auf der beim Kunden vorhandenen PC- und Intranet-Infrastruktur aufbauen, dort kostspielige Hardware-Investitionen vermeiden helfen und wesentlich rascher als bisher realisierbar sein. (klp)