Billiger Laserdrucker, teures Verbrauchsmaterial

Mit dem Laserdrucker E210 verfolgt Lexmark in den USA eine Preispolitik, wie sie im Markt der preisgünstigen Tintendrucker gang und gäbe ist.

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Von
  • Tim Gerber

Mit dem in den USA bereits eingeführten Laserdrucker E210 verfolgt Lexmark eine Preispolitik, wie sie im Markt der preisgünstigen Tintendrucker gang und gäbe ist. Ganze 200 Dollar (zirka 460 Mark) kostet der E210 auf dem US-Markt. Dafür soll er bis zu 12 Seiten pro Minute und eine Auflösung von 600 dpi schaffen. Der Haken: Die Tonertrommel ist für nur 2000 Seiten ausgelegt und kostet bei Lexmark USA stolze 80 Dollar (etwa 184 Mark). Nach rund 7000 Seiten hat damit durch die Anschaffung von Verbrauchsmaterial der Kaufpreis verdoppelt.

Ob Lexmark sein Preismodell auch auf den deutschen Markt überträgt, ist derzeit noch in der Schwebe. Man könne nicht davon ausgehen, dass sich der deutsche Preis durch simple Umrechnung des US-Preises ermitteln lasse, sagte Norbert Neumann von Lexmark Deutschland auf Nachfrage von heise online. Das Produkt werde hier erst im September eingeführt. Zur Preisgestaltung könne man absolut noch nichts sagen.

Sollte das Unternehmen, das schon bei den Tintendruckern die Preise in den Keller getrieben hat, diese Politik auch bei den Einsteigerlasern fortsetzen, dann dĂĽrfte ein wesentlicher Vorteil der SchwarzweiĂź-Maschinen bald dahin sein: die niedrigen Druckkosten. (tig)