JetBrains macht ReSharper 2017.2 fit für .NET Core 2.0

.NET- und C#-Entwickler bekommen nach dem Update auf die neue Version der IDE-Erweiterung unter anderem mehr Hilfe mit dem neu erschienenen .NET Core 2.0 und C# 7.1. Außerdem sollen Suche und Navigation intuitiver funktionieren.

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JetBrains macht ReSharper 2017.2 fit für .NET Core 2.0
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Julia Schmidt

Nachdem die letzte große Updatewelle im Hause JetBrains abgeklungen ist, hat nun mit ReSharper auch die Visual-Studio-Erweiterung für .NET-Entwickler eine Aktualisierung erhalten und liegt in Version 2017.2 vor. Nachdem Microsoft vor Kurzem Version 2.0 des .NET Core veröffentlicht hat, ist ReSharper nun so ausgestattet, dass es sich auch in damit verfassten Projekten für Code Inspections und Refactorings nutzen lässt. Außerdem sollen Unit-Tests durch den Support von NUnit in .NET-Core-Projekten wieder problemlos funktionieren und der Solution Builder kann nach dem Update ebenfalls mit derartigen Projekten umgehen.

Da Visual Studio seit Version 2017 15.3 ersten Support für C# 7.1 liefert, zieht ReSharper nach und kennt nun unter anderem die Syntax des neuen default-Literals und kann Inspection sowie Quick-fixes dafür anbieten. Darüber hinaus ist das Programm mit Tuple Projection Initializers, asyn main und Pattern Matching mit Generics vertraut und hält passende Hilfestellungen bereit. Es stehen allerdings auch ergänzende Inspections für IEnumerable zur Verfügung, die beispielsweise Typen berücksichtigen, die von IOrderedEnumerable und ParallelQuery abgeleitet sind, und nicht eingerückte Transformationen finden.

Zum Prüfen auf Null-Werte ist nun eine Options-Seite Null checking in ReSharper integriert, mit der sich Prioritäten der Prüfmuster in Quick-fixes, Kontext- und Code-Generator-Aktionen angeben und eigene Tests einpflegen lassen. Eine Überarbeitung hat auch die Suche erhalten, sodass auch Ziele gefunden werden, in denen die Einzelelemente der Suchabfrage vorkommen – ist ein exakt mit der Anfrage übereinstimmendes Ergebnis gewünscht, lässt sich das über eine Exact Search erreichen.

Wie in den anderen JetBrains-Produkten soll zudem die Navigation etwa zu anderen Dateien einfacher fallen und es gibt mehr Hilfsfunktionen zum Umgang mit TypeScript, JavaScript und JSON. Eine komplette Liste aller Neuerungen lässt sich der Produktseite entnehmen. (jul)