IDE: Preview für Visual Studio 2017 Version 15.4 verspricht Hilfe beim Codeweiterverwenden
Die Vorschau für die kommende Version der Microsoft-IDE offenbart vor allem Verbesserungen für Entwickler, die die Universal Windows Platform oder andere Mobilgeräte anzielen. Aber auch Unity-Nutzer und R-Programmierer bekommen mehr Hilfe.
- Julia Schmidt
Microsoft hat eine erste Preview für Visual Studio (VS) 2017 Version 15.4 freigegeben, von der wohl vor allem Anwender, die für die Universal Windows Platform (UWP) entwickeln, profitieren dürften. So ist die kommende Version der Entwicklungsumgebung beispielsweise bereits auf das Windows Fall Creators Update abgestimmt, auf dessen Vorschau Mitglieder des Windows Insider Program mittels Preview SDK Zugriff haben. Das Update wird den Einsatz des .NET Standard 2.0 ermöglichen, der Windows-10-UWP-Entwicklern eine ganze Reihe zusätzlicher APIs beschert. Ein Teil dieser sind Desktop-Entwicklern bereits bekannt, was wiederum das Verwenden von Code über Plattformgrenzen hinweg erleichtert.
Um klassische .NET- und C++-Desktopanwendungen einfacher in den Windows Store zu bekommen, enthält die Preview eine erste Version einer neuen Projektvorlage, mit der sich die Apps in .appx-Paketen unterbringen lassen. Spieleprogrammierern, die die Game Engine Unity verwenden, stehen bessere Tools bei der Arbeit mit Unity 2017.1 zur Verfügung. Außerdem kennt VS bereits die nutzerdefinierten Managed Assemblies, die in Unity 2017.2 auftauchen werden und helfen sollen, die Kompilierzeit von Projekten gering zu halten.
Den Einstieg in die Mobilentwicklung will Microsoft Visual-Studio-Nutzern derweil mit dem nun integrierten Xamarin Live Player erleichtern, der das direkte Deployen, Testen und Fehlersuchen auf eigenen iOS- und Android-Geräten ermöglicht. Weitere Neuerungen lassen sich der Ankündigung entnehmen und umfassen unter anderem den Einsatz von CMake for Linux C++ Development sowie Hilfestellungen für R-Entwickler. (jul)