US-Bürger fühlen sich im Internet unsicher
Laut einer aktuellen Studie sorgt sich eine Mehrheit der US-Bürger um ihre Sicherheit im Internet.
Laut einer aktuellen Studie sorgt sich die Mehrheit der US-Bürger um ihre Sicherheit im Internet. Kummer bereiten knapp der Hälfte der surfenden US-Bevölkerung Kinderpornografie, Gewaltdarstellungen sowie die unklare Zuständigkeit für Web-Inhalte.
Die im Auftrag der Nonprofit-Organisation Markle Foundation durchgeführte Umfrage zeichnet insgesamt ein widersprüchliches Bild: Trotz des subjektiven Unsicherheitsempfindens im Cyberspace stehen die Amerikaner dem Internet grundsätzlich positiv gegenüber. Allerdings muss nach ihrer Ansicht vermehrt für Regeln gesorgt werden. Dies sei aber nicht Aufgabe des Staates, sondern von Wirtschaft und privaten Organisationen.
Als Kandidaten für eine mögliche "Internet-Regierung" wurden unter anderen auch Bill Gates und Papst Johannes Paul II. vorgeschlagen. Die Studie wurde zwischen Mai 2000 und Juni 2001 mittels Telefon- und Online-Interviews von Greenberg Quinlan Rosner Research durchgeführt. (Nick Lüthi) / (wst)