Erster deutscher Professor für virtuelle Realität

Die nach Uni-Angaben erste Professur für Systeme der Virtuellen Realität ist an der Bauhaus-Universität Weimar besetzt worden.

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  • dpa

Die nach Uni-Angaben erste Professur für Systeme der virtuellen Realität (VR-Systeme) in Europa ist mit Beginn des Sommersemesters an der Bauhaus-Universität Weimar besetzt worden. Der 38 Jahre alte Informatiker Bernd Fröhlich stellte am Donnerstag in Weimar sein Lehr- und Forschungsgebiet erstmals der Öffentlichkeit vor.

Die technische Erstausstattung der neuen Professur lässt sich die Bauhaus-Universität knapp 600.000 Mark kosten. Das sei die vierfache Summe, die sonst für eine Professur ausgegeben wird, hieß es. Damit sollte eine der wichtigsten Kompetenz der Universität ausgebaut werden, sagte Rektor Gerd Zimmermann. Als Vorteil der an der Fakultät Medien eingerichteten Professur sieht Zimmermann die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medientechnologie, Mediengestaltung und Medientheorie. Die drei Gebiete unter einem Dach sind in Deutschland einmalig.

Fröhlich (Jahrgang 1962) studierte Informatik und promovierte an der TU Braunschweig. Er lehrte und forschte im Bereich Grafische Datenverarbeitung in Deutschland, Venezuela, Kanada und den USA. Zuletzt arbeitete er am Institut für Medien und Kommunikation GMD/St. Augustin. (dpa)/ (cp)