Website-Performance: Microsoft Sonar liefert Entwicklern Analysedaten
Mit dem Fokus auf Leistung, Zugänglichkeit, Sicherheit und neue Webstandards liefert das von der JS Foundation verwaltete Tool wichtige Hinweise zur Webseitenoptimierung. Sonar berücksichtigt dabei auch den Blickwinkel von Website-Nutzern.
(Bild: Microsoft)
Aus den Arbeiten rund um die Entwicklung von Microsofts Edge-Browser ist ein neues Tool zum Scannen von Websites hervorgegangen: Sonar. Ursprünglich als statisches Werkzeug zur Optimierung älterer Versionen des Internet Explorer entwickelt, lässt sich Sonar nun wahlweise als Cloud-Service oder lokales CLI-Tool im Rahmen der Webentwicklung für die Analyse beliebiger Webseiten einsetzen. Um diesem generalisierten Einsatzcharakter gerecht zu werden, hatte sich Microsoft bereits zur Jahresmitte entschlossen, Sonar in die Verantwortung der JS Foundation zu übergeben.
(Bild:Â Microsoft)
Webentwicklern liefert Sonar umfassende Informationen bezüglich der Leistung, Sicherheit und Zugänglichkeit von Webseiten. Auch Hinweise auf mögliche Fehler im Zusammenhang mit dem Einsatz neuer Web-Standards lassen sich ableiten. Dabei orientiert sich das Tool an einem Satz von Best Practises, die sukzessive erweitert und angepasst werden sollen. Über die reine Analyse und Fehlersuche hinaus, verspricht Sonar auch Hilfe bei der Ursachenforschung und will dazu auch den Blickwinkel und die Wahrnehmung von Website-Nutzern mit einbeziehen.
Sonar steht für lokale Analysen ab sofort als CLI-Tool zur Verfügung, dass sich via npm unter Node.js v8.x installieren lässt. Alternativ kann es als Open-Source-Online-Service genutzt werden, der mittels Docker-Containern auf Microsoft Azure gehostet wird und für die Analyse beliebiger Webseiten geeignet ist. Mit Blick auf die Weiterentwicklung von Sonar stellt Microsoft einige Ergänzungen in Aussicht – darunter ein Plug-in für Visual Studio Code, neue spezifische Regeln für Bereiche wie Leistung, Zugänglichkeit, Sicherheit und Progressive Web Apps. Die Cloud-Version soll zu einem späteren Zeitpunkt außerdem die Möglichkeit für individuelle Konfigurationen bekommen – derzeit gibt es nur feste Voreinstellungen. (map)