Zahl der Yahoo-Auktionen in den USA nimmt drastisch ab
Seit der EinfĂĽhrung von GebĂĽhren meiden viele Kunden Yahoo; in Deutschland soll vorerst aber alles beim Alten bleiben.
Nachdem Yahoo auf seinen Online-Auktionsseiten in den USA neuerdings eine Gebühr für jeden angebotenen Artikel verlangt, ist nach Informationen des Wall Street Journal die Zahl der Versteigerungsartikel drastisch zurückgegangen. Anbieter müssen seit Januar, je nach geschätztem Warenwert, zwischen 20 Cents und 2,25 US-Dollar für die Aufnahme eines Artikels in die Auktions-Datenbank von Yahoo entrichten.
Yahoo bestätigte gegenüber US-Nachrichtenagenturen den Rückgang der Angebotszahlen, wies zugleich aber darauf hin, dass andere Indizes die Vorgehensweise bestätigten: So seien die Chancen, dass ein angebotener Artikel auch verkauft werde, jetzt fünfmal so hoch wie früher. Auch habe sich die Anzahl der Gebote pro Artikel vervierfacht; generell habe sich mit der Einführung von Gebühren die Qualität des Yahoo-Auktions-Angebotes erhöht.
Was bei ricardo.de und eBay beispielsweise schon seit geraumer Zeit gang und gäbe ist, soll nach Aussagen von Yahoo Deutschland hierzulande aber noch nicht Realität werden: Die deutsche Dependance des Internet-Portals teilte mit, dass es derzeit keine Pläne gebe, in Deutschland Gebühren für Yahoo-Auktionen zu erheben. (pmz)