Peripherie: Krisenmanagement statt Zweckoptimismus

Manche Produktmanager äußern die Befürchtung, bei der Marktlokomotive Tintendrucker seien die fetten Jahre vorbei.

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Die schlechten Nachrichten aus der IT-Branche reißen nicht ab. Während von prominenter Stelle Zweckoptimismus verbreitet wird und selbst der Bundeskanzler die drohende Krise bereits als solide "Basis für einen langanhaltenden Aufschwung" bezeichnet, äußern manche Produktmanager der Branche hinter vorgehaltener Hand weitergehende Befürchtungen – und das nicht nur bei den prominenten Vertreten der Chip- und Telecom-Industrie.

Sogar bei der bisherigen Marktlokomotive Tintendrucker seien die Zeiten der sagenhaften Wachstumsraten inzwischen Historie: "Die fetten Jahre sind vorbei", kommentierte ein Brancheninsider. Auch bei Laserdruckern sei das Ende sinnvoller Entwicklungarbeit für den Massenmarkt absehbar, weil dort – im Gegensatz zum Profi- und Office-Bereich – keine schnelleren oder höher auflösenden Druckwerke mehr nachfragt würden. Bei anderen Peripheriegeräten sehe es kaum besser aus. Allem Anschein nach hat aber das "Prinzip Hoffnung", das bisher den neuen Markt und die IT-Branche charakterisierte, ausgedient. (uh/c't) / (sha)