Ford setzt auf Freisprecheinrichtungen

Nach dem New Yorker Handy-Verbot am Steuer wollen die amerikanischen Ford-Werke kĂĽnftig Freisprecheinrichtungen in die Wagen einbauen.

vorlesen Druckansicht 41 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Thorsten Dambeck

Die amerikanischen Ford-Werke wollen künftig Freisprecheinrichtungen in die Autos einbauen, berichtet das Wall Street Journal. Das Unternehmen reagiert damit auf ein neues Gesetz des US-Bundesstaates New York, das die Nutzung von Handys ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt verbietet. Ähnliche Vorhaben gibt es auch in weiteren amerikanischen Bundesstaaten.

Der Autokonzern will ab Herbst die ersten Modelle mit den Einrichtungen ausliefern und das Angebot schrittweise auf die gesamte Produktpalette ausdehnen. Die Adapter der Firma Cellport sollen die gängigen Handymodelle aufnehmen können und in der Mittelkonsole angebracht sein. Das Auftragsvolumen für Cellport beträgt nach Angaben der Firma 48 Millionen US-Dollar.

Ford Deutschland erklärte auf Anfrage, entsprechende Adapter könnten hierzulande nachgerüstet oder gegen einen Aufpreis ab Werk bestellt werden. Für einen Ford Focus betragen die zusätzlichen Kosten rund 920 Mark. Ein Verbot von Handys während der Fahrt, die ohne Freisprecheinrichtung benutzt werden, war in Deutschland am 1. 2. 2001 in Kraft getreten. (thd)