UMTS-Millionen fĂĽr die IuK-Forschung

Die Bundesregierung stellt aus den Erlösen der UMTS-Auktion 123 Millionen Mark für 39 Forschunsgprojekte zur Verfügung.

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Von
  • David Adamczewski

Die Bundesregierung hat heute ihr Versprechen eingelöst, Teilerlöse aus der UMTS-Auktion für Forschungszwecke bereitzustellen. Insgesamt stehen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für 39 Forschungsprojekte in den Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnik 123 Millionen Mark zur Verfügung.

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn begrüßte die Entscheidung: "Wir setzen mit dieser größten deutschen IT-Forschungsinitiative einen weiteren wichtigen Akzent bei der Neugestaltung und Stärkung der IuK-Forschung in Deutschland. Zudem erhalten junge Forscher so die Möglichkeit, an Zukunftsthemen im IT-Bereich zu arbeiten, um neue Märkte zu erschließen und letztlich nachaltig neue Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen." Nach Ansicht der Ministerin könnte diese Finanzierungsspritze die deutsche IuK-Forschung sogar an die Weltspitze führen.

Das BMBF wird die bereitstehenden finanziellen Mittel nach eigenen Angaben in vier Forschungsbereichen einsetzen: IT-Sicherheit, Vernetzung mit dem Schwerpunkt Next-Generation-Internet, Simulation und virtuelles Engineering mit Hilfe der Softwaretechnik und im Bereich Innovative Anwendungen. (daa)