DUH will eigene Stickoxid-Messungen durchführen
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will im Februar an 500 verkehrsnahen Stellen in eigener Regie Stickoxid-Messungen vornehmen. Sie rief dieBürger auf, Vorschläge für Messpunkte an verkehrsreichen Straßen einzureichen. Das amtliche Messnetz reiche nicht aus, sagte DUH-Geschäftsführer Resch
- dpa
(Bild: picture alliance / Sven Hoppe)
Die Belastung der Atemluft mit Stickoxiden ist nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe in vielen Städten und Gemeinden zu groß. In weit mehr als den bisher bekannten 90 Städten gebe es gesundheitsschädliche Konzentrationen des Abgasgifts, das vor allem aus Dieselfahrzeugen stammt, sagte der Bundesgeschäftsführer des Vereins, Jürgen Resch, heute (10. Januar 18) in Berlin.
Die Umwelthilfe will deshalb im Februar an 500 verkehrsnahen Stellen in eigener Regie Stickstoffdioxid-Messungen vornehmen. Sie rief alle Bürger auf, Vorschläge für Messpunkte an verkehrsreichen Straßen einzureichen. Das amtliche Messnetz mit derzeit 247 verkehrsnahen Messstationen reiche nicht aus, sagte Resch. (fpi)