Displays von morgen: aus Plastik

Bei Kodak, Samsung und Ritek werden erstmals organische Displays, so genannte OLEDs, gezeigt.

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Einen Blick auf die Displaytechnik von morgen kann man an den Ständen von Kodak, Samsung und Ritek tun. Dort werden erstmals organische Displays, so genannte OLEDs, gezeigt.

Kodak präsentiert in Halle 9, Stand A18, unter anderem einen vollfarbigen 5,5"-Bildschirm mit Aktiv-Matrix-Ansteuerung und 1/4-VGA-Auflösung. Am laufenden Videofilm demonstriert das Unternehmen die hohe Schaltgeschwindigkeit der extrem dünnen Anzeigen.

Bei Samsung in Halle 12, Stand C49, kann man die ersten passiv angesteuerten, vollfarbigen OLEDs der SNMD bewundern. Die knapp 3,5 Ă— 4,4 Zentimeter groĂźen organischen Anzeigen der Samsung NEC Mobil Display Corporation zeigen ebenfalls Bewegtbilder und sollen in kĂĽnftigen UTMS-Handys zum Einsatz kommen. An der Schaltgeschwindigkeit des Displays wird es dann wohl nicht liegen, wenn Videos ruckeln: Die kleinen Anzeigen brauchen nur eine Mikrosekunde, um die Farbe zu wechseln.

Die taiwanische Ritek Display Technology wartet in Halle 12, Stand A34, mit einfarbigen OLEDs auf, die sich bereits in der Massenfertigung befinden. Sie sollen zunächst in kleine Spielconsolen à la Gameboy wandern – der erste PDA mit organischem Display scheint aber nicht mehr allzu weit entfernt. (uk)