Siemens Dematic will 700 Stellen streichen
Die Siemens-Tocher fĂĽr Automationstechnik bleibt von der Konjunkturflaute nicht unberĂĽhrt.
Siemens Dematic beabsichtigt laut dpa, in den nächsten zwei Jahren 700 Stellen in den USA und auch in Deutschland abzubauen. Siemens Dematic ging aus einer Zusammenlegung des Siemens-Bereichs für Produktions- und Logistik-Systeme und der Mannesmann-Industriesparte Atecs hervor. Atecs wurde von Vodafone nach der Übernahme von Mannesmann aus dem Konzern ausgegliedert und versilbert. Die Dematic beschäftigt nun weltweit rund 21.000 Mitarbeiter; die Firma ist nach Einschätzung von Siemens-Manager Edward G. Krubasik der führende Automatisierungsanbieter auf dem Gebiet der Produktions- und Logistiksysteme.
Dematic reagiert mit den Stellenstreichungen auf die Flaute der Weltkonjunktur, die besonders der Elektronik- und Telekommunikationsmarkt zu spüren bekommt. Vor allem auf dem amerikanischen Markt gab es massive Investitionsrückgänge im E-Commerce und der dazugehörigen Logistik. Dematic-Chef Dietmar Straub will daher Kosten sparen: "Dieser durch Integration und Markt beeinflussten Situation werden wir durch den Aufbau effizienter und schlanker Strukturen begegnen und als schlagkräftigster Komplettanbieter von Logistiklösungen auf dem Weltmarkt unsere Positionen ausbauen." (chk)