Siemens Dematic will 700 Stellen streichen

Die Siemens-Tocher fĂĽr Automationstechnik bleibt von der Konjunkturflaute nicht unberĂĽhrt.

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Von
  • Christian Kruggel

Siemens Dematic beabsichtigt laut dpa, in den nächsten zwei Jahren 700 Stellen in den USA und auch in Deutschland abzubauen. Siemens Dematic ging aus einer Zusammenlegung des Siemens-Bereichs für Produktions- und Logistik-Systeme und der Mannesmann-Industriesparte Atecs hervor. Atecs wurde von Vodafone nach der Übernahme von Mannesmann aus dem Konzern ausgegliedert und versilbert. Die Dematic beschäftigt nun weltweit rund 21.000 Mitarbeiter; die Firma ist nach Einschätzung von Siemens-Manager Edward G. Krubasik der führende Automatisierungsanbieter auf dem Gebiet der Produktions- und Logistiksysteme.

Dematic reagiert mit den Stellenstreichungen auf die Flaute der Weltkonjunktur, die besonders der Elektronik- und Telekommunikationsmarkt zu spüren bekommt. Vor allem auf dem amerikanischen Markt gab es massive Investitionsrückgänge im E-Commerce und der dazugehörigen Logistik. Dematic-Chef Dietmar Straub will daher Kosten sparen: "Dieser durch Integration und Markt beeinflussten Situation werden wir durch den Aufbau effizienter und schlanker Strukturen begegnen und als schlagkräftigster Komplettanbieter von Logistiklösungen auf dem Weltmarkt unsere Positionen ausbauen." (chk)