Große Dateien zwischen High Sierra und Windows per USB-Stick austauschen

Schon lange verwende ich einen mit dem Dateiformat FAT32 formatierten USB-Datenstick, um Videos von macOS auf Windows zu übertragen. Seit macOS 10.13 bekomme ich beim Aufspielen einer 2,5 GByte großen Datei eine Fehlermeldung, sie wäre zu groß.

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Von
  • Thomas Kaltschmidt

Bis macOS 10.12 Sierra war es auch nach unseren Tests immer so, dass FAT32-formatierte Datenträger problemlos Dateien mit bis zu 4 GByte Größe akzeptierten. Das hat sich mit macOS 10.13 High Sierra geändert, der USB-Stick nimmt bei diesem Dateisystem nur noch Dateien bis 2 GByte an. Interessanterweise funktioniert es umgekehrt: Man kann also wie gewohnt bis zu 4 GByte große Dateien unter Windows aufspielen und diese dann auf den Mac herunterkopieren.

Wer Daten wie große Bilder und Videos zwischen macOS und Windows mit einem USB-Stick austauschen möchte, nimmt besser nicht mehr das in macOS 10.13 High Sierra problembehaftete FAT32, sondern besser exFAT.


Um auch in macOS High Sierra größere Dateien aufspielen und mit Windows austauschen zu können, empfiehlt sich das exFAT-Dateisystem, welches Sie im Festplattendienstprogramm auswählen können, sie finden es auf dem Mac im Ordner Programme unter "Dienstprogramme". Dann stoßen Sie auch nicht mehr an die 4-GByte-Grenze für einzelne Dateien, eine Größenbeschränkung kennt exFAT praktisch nicht mehr (sie beträgt 16 Exabyte).

Soll der Stick als zusätzlicher Datenspeicher an einer FritzBox zum Einsatz kommen, nehmen Sie am besten das Dateisystem „ext3“, da das FritzBox-Betriebssystem (Linux) dieses hervorragend unterstützt. Von anderen Geräten greift man auf die FritzBox-Daten dann über das Netzwerkprotokoll SMB zu. (thk)