Hortonworks: Allgemeine Verfügbarkeit von Cloudbreak 2.4

Die Software Cloudbreak von Hortonworks soll es Nutzern erleichtern, schnell Big-Data-Workloads in die Cloud zu bekommen und die Ressourcen in der Cloud besser zu verwalten. Nun hat das Unternehmen die Version 2.4 zur Verfügung gestellt.

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Hortonworks: Allgemeine Verfügbarkeit von Cloudbreak 2.4
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Frank-Michael Schlede

In einem ausführlichen Blogeintrag auf der Webseite der Firma kündigen die Entwickler von Hortonworks die allgemeine Verfügbarkeit der Version 2.4 ihrer Software Cloudbreak an. Grundsätzlich soll diese Software das Deployment der Hortonworks-Plattform in Cloud-Umgebungen wie Amazons AWS, Microsoft Azure, Googles Cloud-Plattform und OpenStack erleichtern und vereinfachen. Unternehmen soll in die Lage versetzt werden, schneller mit großen Datenmengen in der Cloud umzugehen und dabei auch die Ressourcen der Cloud-Plattformen besser im Griff zu behalten. So soll unter anderem auch die Cluster-Bereitstellung laut den Aussagen von Hortonworks mit Hilfe von Cloudbreak weitaus schneller vonstatten gehen können.

Viele Neuerungen in der Version 2.4 von Cloudbreak. Eine davon ist die neue Oberfläche, die dem Nutzer einen besseren Zugriff auf die Funktionen der Software erlauben soll. (Bild: Hortonworks)

Mit der allgemeinen Verfügbarkeit der Version 2.4 stehen den Anwendern zahlreiche neue Features und Möglichkeiten zur Verfügung, die sie bei diesen Aufgaben unterstützen sollen. Dabei dürfte die neue Oberfläche der Software die zunächst auffälligste Veränderung darstellen. Sie soll nach den Ausführungen der Macher von Cloudbreak die Bedienung allein dadurch deutlich vereinfachen, dass alle wichtigen Optionen direkt aus dem Navigationsmenü heraus erreichbar sind. Alle Optionen der Oberfläche und alle Assistenten wurden demnach ebenfalls komplett erneuert.

Aber nicht nur die grafische Oberfläche sondern auch die Schnittstelle für die Kommandozeile – CLI – wurde erneuert und soll laut der Beschreibung im Blogeintrag die Automation vereinfachen. Nutzer müssen das CLI allerdings zunächst über einen Eintrag in der grafischen Oberfläche herunterladen, bevor sie es nutzen können.

Die Hortonworks Data Platform nutzt zusammen mit Apache Hadoop auch bisher schon Kerberos als grundlegende Technik zur Authentifizierung der Nutzer. Mit diesem Release steht Kerberos sowohl in den grundlegenden als auch mit den erweiterten Möglichkeiten nun auch in dieser Software für die Sicherheit in den Clustern zur Verfügung. Bis zu dieser Version stellte Cloudbreak den Entwicklern bereits Standard-Images für das Anlegen der Cluster-Infrastruktur zur Verfügung. Das ist – so die Aussagen der Macher hinter Cloudbreak – sehr gut für Einsteiger geeignet, während die meisten Unternehmen in Regel jedoch festgelegte Standards für Maschinen und Images haben. Deshalb steht in dieser Version 2.4 von Cloudbreak nun eine neue Option zur Verfügung, die es den Entwicklern ermöglicht, eigene auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Images zu laden und einzusetzen.

Ausführliche Informationen sowohl zu den Neuerungen in Cloudbreak 2.4 als auch zum Einsatz der Software können interessierte Entwickler in der Cloudbreak Dokumentation finden. (fms)