Apples Workflow-App erhält wichtige Funktion zur Bildbearbeitung
Apple baut die aufgekaufte Automatisierungs-App weiter aus: Das jüngste Update ergänzt einen Workflow zur Bildmaskierung, verbessert praktische Funktionen wie das Extrahieren von Text aus PDF-Dateien und bringt weitere Neuerungen.
(Bild: Entwickler)
Die Automatisierungs-App Workflow bringt mehrere neue Funktionen und Verbesserungen auf iPhone und iPad. Mit Version 1.7.8 hält eine neue Aktion zum Maskieren von Bildern Einzug. Sie ermöglicht es, von Workflows zum Zuschneiden von Bilddateien zu erstellen, und bietet als Vorlage ein Rechteck mit abgerundeten Ecken, eine Ellipse sowie Apples Icon-Form. Nutzer können außerdem ein eigenes Bild als Maske wählen.
Viele Verbesserungen für Workflow
Das Update macht es außerdem möglich, bestimmte Workflows aus anderen Apps heraus per URL-Schema zu öffnen – ohne den Arbeitsablauf auch ausführen zu müssen. Das ist praktisch, wenn der Workflow erst noch angepasst oder um bestimmte Elemente ergänzt werden soll.
Version 1.7.8 erweitert außerdem das Zusammenspiel mit der To-Do-App Things und verbessert das Extrahieren von Text aus PDF-Dokument, dieses klappe nun “viel besser”, merken die Entwickler an.
Die neue Version soll außerdem die Drag&Drop-Unterstützung optimieren, so dass man vor dem “Fallenlassen” des gezogenen Elementes auf einen Workflow nicht länger erst auf dessen Öffnung warten muss, sondern dieses gleich loslassen kann. Das Update räumt außerdem eine längere Liste an kleineren Problemen auf, wie Apple auf der Übersichtsseite mit den Neuerungen vermerkt.
Unklare Zukunft für Automatisierung – in iOS und macOS
Die App Workflow gehört seit rund einem Jahr Apple. Der iPhone-Hersteller hatte die Automatisierungs-App im vergangenen März mitsamt dem Entwicklerteam übernommen und bietet diese seitdem kostenlos im App Store an.
Einen konkreten Plan für die Weiterentwicklung oder eine Integration in das Betriebssystem hat Apple bislang nicht bekanntgegeben. Ob Apple Workflow und neuere Automatisierungs-Tools auch in macOS integrieren will, bleibt weiter offen. Ende 2016 betonte Apples Software-Chef lediglich, die Automatisierung von macOS sei keinesfalls tot – seine Unternehmen habe “jede Absicht" die Techniken weiter zu unterstützen. (lbe)