Xerox soll Ausgleichszahlungen leisten
Der Kopiergeräte- und Druckerhersteller Xerox muss möglicherweise Ausgleichszahlungen in Höhe von bis zu 300 Millionen US-Dollar an vorzeitig in Rente gegangene Arbeiter leisten, meldet das Wall Street Journal.
Der Kopiergeräte- und Druckerhersteller Xerox muss möglicherweise Ausgleichszahlungen in Höhe von bis zu 300 Millionen US-Dollar an vorzeitig in Rente gegangene Arbeiter leisten, meldet das Wall Street Journal.
Ein Gericht im US-Bundesstaat Illinois stellte fest, dass die Gesamtsumme der Zahlungen von Xerox falsch berechnet worden sei. Dies führe zu niedrigeren Sätzen, als die staatlichen Regelungen vorschreiben. Ein formelles Urteil wird in einigen Wochen erwartet.
Einer der Anwälte der rund 25.000 ehemaligen Xerox-Arbeiter, die die Klage angestrengt hatten, rechnet mit einer einmaligen Entschädigung in Höhe von 100 bis 300 Millionen Dollar. Der Klage zufolge hatte Xerox zu niedrige Zinsen für die Berechnung der Ausgleichszahlungen angesetzt, die das Unternehmen an Frührenter ausbezahlt hat. Xerox verteidigte seine Kalkulation und kündigte an, in Berufung zu gehen. Ein Sprecher nannte die erwartete Summe "spekulativ"; die Anzahl der von dem Gerichtsbeschluss betroffenen Fälle wäre noch nicht bestimmt anzugeben. Das Urteil kommt für die Firma zu einem ungünstigen Zeitpunkt, nachdem die finanziellen Engpässe des letzten Jahres gerade einigermaßen überwunden schienen. (lab)