Spielraum für Telefongebühren im Festnetz ausgeschöpft
Gegenüber dem Januar gab es keine Veränderungen bei den Gebühren fürs Telefonieren; im Jahresvergleich sanken die Kosten um 8 Prozent.
Die Preise für die Nutzung von Telefon und Internet sind weiter auf dem Rückmarsch, im Festnetz scheint der Spielraum des Wettbewerbs aber fast ausgeschöpft. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden Telekommunikationsdienstleistungen im Februar im Jahresvergleich um acht Prozent billiger. Gegenüber Januar gab es keine Veränderung; bereits im Vormonat waren Preise im Vergleich zum Dezember 2000 nur um 0,2 Prozent gesunken.
Am stärksten profitierten die Internetnutzer mit einem Preisrückgang im Jahresvergleich um 32,1 Prozent. Das Mobiltelefonieren wurde 11,3 Prozent günstiger, im Festnetz sanken die Preise um 2,2 Prozent. Am stärksten haben sich im Festnetz die Auslandsgespräche verbilligt (minus 10,8 Prozent), gefolgt von den Inlandsferngesprächen (minus 8,2 Prozent). Wie schon in den Monaten zuvor veränderten sich die Gebühren für Ortsgespräche kaum: Die Preise sanken im Jahresvergleich nur geringfügig um 0,7 Prozent. Die durchschnittlichen Anschlussgebühren sind seit April 1998 unverändert. (jk)