E-Bike fürs Wasser

Beim Segeln sind Tragflächen ("Foils") schon in den Bereich großer Jachten vorgedrungen, nun erobern sie auch das Fahrrad.

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E-Bike fürs Wasser

(Bild: Manta5)

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  • TR Online

Auf zwei Carbonflügeln von 2,0 und 1,2 Meter Breite gleitet der "Hydrofoiler" des neuseeländischen Start-ups Manta5 durchs Wasser. Als Antrieb des Propellers dient nicht allein Muskelkraft, sondern auch ein 400-Watt-Elektromotor. Er ist sicherlich nötig, denn zum Start muss das schwimmende Tragflächenbike erst auf eine gewisse Geschwindigkeit gebracht werden, bis es sich aus dem Wasser hebt. Für die entsprechende Technik brauche man etwas "Übung und Ausdauer", schreibt das Start-up. Auf seinen Demo-Videos zeigt es allerdings keine Wasserstarts.

Gleitet das Bike erst einmal, lässt es sich dank eines beweglichen Vorderflügels auch von den Heckwellen eines Motorboots nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Damit ist es auch für Flüsse und die offene See geeignet. Das ideale Fahrergewicht gibt der Anbieter mit 70 bis 90 Kilogramm an, dann reiche der Akku für gut eine Stunde bei einem Tempo von sechs bis neun Knoten (11 bis 14 km/h).

Theoretisch lässt sich der Hydrofoiler auch ohne elektrische Unterstützung ins Gleiten bringen. Durchschnittlich fitte Menschen hielten dies im Schnitt aber nur zwei Minuten lang durch, schreibt Manta5. Das Gerät wiegt 22 Kilogramm und lässt sich zum Transport zerlegen. Der internationale Verkauf soll Ende 2018 starten.

Produkt: Hydrofoiler XE-1
Hersteller: Manta5
Preis: k. A.

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