USA: Immer noch Schwächen in der Netzsicherheit

Nach Aussage eines vom CIAO veröffentlichten Berichts sind die Netze der USA immer noch nicht sicher genug gegen Angriffe von außen.

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Von
  • Daniel LĂĽders

Nach Aussage eines vom Critical Infrastructure Assurance Office (CIAO) veröffentlichten Berichts sind die essenziellen Netze der USA immer noch nicht sicher genug gegen Angriffe von außen. Der Bericht bescheinigt der Regierung zwar Fortschritte im Sichern der kritischen Infrastruktur, dennoch seien noch viele Lücken gerade im IT-Bereich zu füllen. Dies sei vor allem notwendig, da "der Einfluss der Informationstechnologie in der amerikanischen Wirtschaft immer mehr zunimmt", betonte ein Sprecher des CIAO.

Erfolge seien vor allem durch Partnerschaften mit der Industrie erzielt worden, die technische Schwachpunkte zum Beispiel im Netzwerk des Department of Defense (DoD) ausgleichen konnten. Ebenso zeige die weiterführende Schulung des Sicherheitspersonals erste Früchte. Dennoch sei es noch immer fast unmöglich, Schwachstellen in den Systemen ausreichend schnell zu lokalisieren und zu eliminieren, da es an Fachpersonal in dieser Hinsicht mangele. In Zukunft, so schätzt das CIAO, werden weitere 4.000 Fachleute benötigt, um eine ausreichende Netzsicherheit der 14 wichtigsten staatlichen Stellen zu gewährleisten.

Bereits am 22. Mai 1998 legte Präsident Clinton dem amerikanischen Kongress ein Dokument vor, das Maßnahmen zur Sicherung der Schwachstellen in den für die USA überlebenswichtigen Infrastrukturen forderte. Das Papier zeigte auf, dass viele Instanzen des US-Staates im Ernstfall nicht gegen Angriffe gesichert oder nicht hinlänglich ausgebaut seien, um die Nation von innen heraus zu verteidigen. Daraufhin wurde das CIAO gegründet, das sich seither der Schadenssicherung angenommen hat. (dal)