AOL weiß: Internet ist gut für Kinder
Bisher stimmten Nachrichten zum Thema "Kinder und Internet" eher bedenklich. Eine Studie im Auftrag von AOL zeichnet ein anderes Bild.
Bisher stimmten Nachrichten zum Thema "Kinder und Internet" eher bedenklich, manchmal ließen sie sogar um die Kleinen fürchten. Nun endlich auch mal etwas anderes: Internet ist gut für Kinder! Das wenigstens sagt die von AOL in Auftrag gegebene Studie "Kinder und Internet – Nachwuchs für das World Wide Web" des Marktforschungsinstitutes EMNID.
In der nach Angaben der Marktforscher repräsentativen Umfrage hat EMNID Telefoninterviews mit 1500 Erwachsenen geführt und deren Aussagen ausgewertet, unter anderem über die erwünschten Fähigkeiten von Kindern. Ergebnis: 62,7 Prozent der Erwachsenen halten Internet-Kompetenz bei Kindern für wichtig; 73 Prozent gar meinen, dass sich in Zukunft auf dem Arbeitsmarkt nur der behaupten kann, der mit dem Internet umzugehen weiß.
Die Studie zeigt nach Ansicht der Autoren außerdem, dass die Nutzung des Internet auch wünschenswerte Auswirkungen auf den Lebenswandel junger Menschen haben kann. 17,8 Prozent der Befragten wollen beobachtetet haben, dass sich der Fernsehkonsum von Kindern bei Nutzung des Internets reduziert. 34,5 Prozent meinen hingegen, dass Kinder, die mit dem Internet zu tun haben, ihren Gebrauch anderer Medien nicht reduzieren.
Der Studie zu Folge ist der Internet-Nutzer nicht grundsätzlich Einzelgänger. Immerhin 29,2 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Kinder über das Internet Bekanntschaften pflegen und neue Freunde finden. Aber auch ziemlich Überraschendes bietet die Studie: Surfen im WWW macht unheimlich schlau. Knapp 130 Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren lesen Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften, während sie durch das Netz surfen – so zumindest die Hochrechnung der Studie ... (chk)