Sensible Daten vor Grenzkontrolleuren schützen

Schützen Sie Ihre Dateien vor neugierigen Kontrolleuren, indem Sie sie auf einer virtuellen Festplatte verschlüsseln und getrennt auf die Reise schicken.

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Inhaltsverzeichnis

US-amerikanische Grenzkontrolleure wollen gelegentlich einen Blick auf Ihr Notebook werfen, und wenn Sie das verweigern, machen Sie sich zumindest schon mal verdächtig. Schützen Sie sich vor solchen Problemen bei der Einreise, indem Sie einfach keine vertraulichen Daten auf dem Notebook mit sich führen. Dann können Sie das Gerät bedenkenlos vorzeigen. Kopieren Sie jene Daten, die Sie am Reiseziel brauchen, stattdessen vor der Abreise auf eine virtuelle Festplatte, verschlüsseln Sie diese und laden Sie sie in ein separates OneDrive hoch.

Auf dem Notebook verbleibt nur ein frisch installiertes Windows ohne jegliche Dokumente. Erst im Hotel laden Sie dann die virtuelle Festplatte herunter und entschlüsseln sie. Vor der Abreise landet die virtuelle Platte mit den Änderungen dann wieder verschlüsselt in der Cloud und Sie löschen die Kopie auf dem Notebook – geht alles mit Windows-Bordmitteln.

Doch Achtung: Unser Vorschlag ist nur für Szenarien gedacht, in der keine Verfolgung durch Behörden droht. Wer beispielsweise als Whistleblower Geheimdienste zu fürchten hat, muss damit rechnen, dass die auch an verschlüsselte Daten von Cloud-Speichern drankommen und dabei ist es egal, welche Verschlüsselung und welchen Cloud-Speicher man verwendet.

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