Chipdesigner ARM verdient gut

Die britische Chip-Schmiede hat mehr Gewinn als erwartet gemacht.

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Von
  • Lars Bremer

Der britische Chipdesigner ARM hat im zweiten Quartal einen Gewinn vor Steuern von 20 Millionen Euro gemacht, 46 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Der Umsatz stieg um 56 Prozent auf 59 Millionen Euro. Analysten hatten nur einen Vorsteuergewinn von 18 Millionen Euro erwartet. ARM hatte erst kĂĽrzlich ein neues Prozessordesign vorgestellt.

Die ebenfalls veröffentlichten Halbjahreszahlen weisen ein Umsatzwachstum von 54 Prozent auf 112 Millionen Euro und einen Gewinn vor Steuer von 38,7 Millionen Euro aus. ARM kann damit wieder einmal die anderen Chip-Schmieden übertrumpfen. Zwar ist etwa Intel in absoluten Zahlen, verglichen mit ARM, ein Gigant – der Zwerg aber steigert Gewinn wie Umsatz, während Intel mit rückläufigen Zahlen leben muss. Kein Wunder also, dass der Aktienkurs der Firma erst einmal um 18 Prozent stieg. (lab)