Linux: Mit Polybar eigene Statusleisten bauen
Mit Polybar platzieren Sie eigene Statusleisten auf jedem Linux-Desktop und lassen etwa die CPU-Auslastung oder die Zahl der verfĂĽgbaren Updates anzeigen.
- Tim SchĂĽrmann
Die Batterieanzeige soll auf der Statusleiste nach links, die Netzwerk-Infos daneben und auĂźerdem soll noch das Wetter angezeigt werden: Mit dem kleinen Programm Polybar erstellen und platzieren Sie nach Bedarf eigene Leisten auf jedem Linux-Desktop und passen sie an Ihre BedĂĽrfnisse an.
Anwender steuern über eine einfach aufgebaute Konfigurationsdatei das Aussehen und die anzuzeigenden Informationen. Sogenannte Module sammeln diese Informationen im Hintergrund ein: So erfragt etwa ein Modul die aktuelle Uhrzeit, die Polybar dann an der gewünschten Stelle auf der Leiste einbaut. Um eine Leiste mit genau den Informationen zusammenzustellen, die Sie gern immer im Blick hätten, stehen bereits viele fertige Module bereit; weitere lagern in einem Community-Repository. Bei Bedarf ergänzen Sie eigene Module über selbstgeschriebene Shell-Skripte. Da Polybar die Leisten selbst auf den Bildschirm zeichnet, arbeitet es mit fast jeder Desktop-Umgebung zusammen.
Entwicklerpakete vorbereiten
Nur wenige Distributionen (etwa Manjaro und Gentoo) liefern in ihren Software-Quellen aktuelle Polybar-Pakete. Fertige Pakete gibt es zwar auch für Ubuntu und OpenSuse, doch diese älteren Polybar-Versionen unterstützen nicht alle hier vorgestellten Funktionen.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Linux: Mit Polybar eigene Statusleisten bauen". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.